la pièce de résistance

Ich erspare mir hier den "Reichst-du-mir-mal-die-Salzstreuerin"-Witz

Nun ist die "UniPress" der Uni Mainz, die sich selbst als "Zeitung der Studierendenschaft" bezeichnet, sowieso eine heikle Angelegenheit. Unverhohlen wird hier nicht die Meinung der Studenten, sondern die Ansichten der AStA wiedergegeben, die von gerade einmal zehn Prozent der Studenten gewählt worden ist.

Ob das nun lächerliche Verschwörungstheorien sind (''FDP will BAFöG abschaffen'') oder offene Angriffe gegen die Meinungsfreiheit Andersdenkender (i.e. Nicht-Linksaußenwähler) sind, die mit den durchaus ernstzunehmenden Berichten über das Unileben leider nur spärlich garniert sind, die UniPress nimmt sich selbst ziemlich ernst.

Ziemlich ernst nimmt die UniPress auch die Gleichberechtigung - wenn schon nicht von Gegnern ihrer politischen Meinung, so doch wenigstens die der Frauen.

Unglücklicherweise nimmt das groteske Ausmaße an, denn Opfer wie Schriftbild, Sprachästhetik oder banale Orthografie scheinen hinzunehmende Opfer zu sein, wenn es darum geht, ein wichtiges Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen.

 

 

Eine qualitative Umfrage in meinem weiblichen Bekanntenkreis, die ich seit längerer Zeit in unregelmäßigen Abständen durchführe (ich frage also Frauen, die ich kenne, danach - duh), hat ergeben, dass sich 0% der Probanden diskriminiert fühlen, wenn als Bezeichnung für die Personen, die studieren, das Wort "Studenten" genutzt wird.

Siehe auch hier.

 

 

 

4.2.10 11:07

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