la pièce de résistance

Anne Will ja gar nicht reden

Ich kann es mir einfach nicht ansehen: Nach knappen fünf Minuten "Anne Will" muss ich umschalten. Das liegt nicht an Alice Schwarzer, die mit den "positiven Dingen aus der DDR wie Kindertagesstätten" eine ergreifende Hommage an Eva Hermann präsentiert, oder dem selbstgefälligen Lächeln eines weiteren gesichts- und namenlosen Linke-Mitglieds, oder dem berlinernden Regisseur, der mit esoterischem Gewäsch und dem Klassiker des Hitlervergleichs die Aufarbeitung der DDR zu kritisieren sucht, sondern an der Moderatorin selbst. Unfähig, eine Diskussion neu anzufachen, wenn sie einmal lahmt, hat sie doch ein herausragendes Talent, interessante Gespräche mit dem Verweis auf die unbedingte Notwendigkeit eines kleinen Videoeinspielers eiskalt abzuwürgen, der letztlich wiederum praktisch nicht zur Diskussion beiträgt.

8.11.09 22:20

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


anotherZombie / Website (8.11.09 22:28)
Es ist in der Tat erstaunlich, mit welcher praezision diese Dame es beherrscht die Menschen, die wirklich wichtige Dinge zu erzaehlen haetten abwyrgt, damit ein beliebiger alter A oder B Promi Phrasen dreschen darf.

Gerade vor dem Wahlkampf war das sehr amysant zu raten, wer in der Runde heute der abgewatschte ist.

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